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Heuschnupfen – jetzt richtig vorbeugen

★ Thema der Woche · KW 20 · 11. Mai 2026

Heuschnupfen – jetzt richtig vorbeugen

Triefende Nase, juckende Augen, dauerndes Niesen: Wer an Heuschnupfen in Wiesbaden leidet, kennt diese Beschwerden vom Frühling bis in den Spätsommer. Mit der richtigen Vorbeugung und den passenden Antiallergika aus Ihrer Apotheke kommen Sie deutlich besser durch die Pollensaison.

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Unsere drei wichtigsten Tipps
Tipp 1

Pollenflug beobachten

Prüfen Sie den täglichen Pollenflugkalender (z. B. auf dwd.de) und planen Sie Aktivitäten im Freien danach – nach Regen ist die Luft kurzzeitig pollenarm.

Tipp 2

Abends Haare waschen

Pollen bleiben tagsüber in Haaren und Kleidung hängen. Duschen Sie abends und legen Sie getragene Kleidung nicht ins Schlafzimmer – das verbessert den Schlaf deutlich.

Tipp 3

Frühzeitig behandeln

Beginnen Sie mit Antihistaminika oder Nasenspray schon vor dem ersten Niesen – präventive Behandlung wirkt deutlich besser als das Bekämpfen akuter Symptome.

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Stöbern Sie in unserer Auswahl an Antihistaminika, Nasensprays, Augentropfen und Pflegeprodukten für Allergiker.

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Wir beraten Sie gerne persönlich in unseren fünf Apotheken in Wiesbaden – oder telefonisch.

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Ausführlich erklärt
Heuschnupfen verstehen und richtig behandeln

Etwa jede vierte erwachsene Person in Deutschland leidet an einer Pollenallergie – Tendenz steigend. Beim APOTHEKEN TEAM LUH in Wiesbaden – mit der Turm-Apotheke, Geissels-Apotheke, Taunus-Apotheke, Welfenhof-Apotheke und Schützenhof-Apotheke – beraten wir Sie persönlich zu den passenden Medikamenten und Pflegeprodukten für jeden Allergietyp.

Was passiert beim Heuschnupfen?

Bei Heuschnupfen reagiert das Immunsystem überschießend auf eigentlich harmlose Blütenpollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Der Körper schüttet Histamin aus, das zu den typischen Symptomen führt: laufende oder verstopfte Nase, juckende und tränende Augen, Niesreiz und manchmal auch Husten oder Atemnot.

Pollenkalender für Wiesbaden

Welche Pollen wann fliegen, hängt von Wetter und Region ab. Für Wiesbaden gilt grob:

+  Februar bis April: Hasel, Erle, Birke
+  Mai bis Juli: Gräser, Roggen, Löwenzahn
+  Juli bis September: Beifuß, Ambrosia, Wegerich
+  Ganzjährig möglich: Schimmelpilze (bei feuchter Witterung)

Welche Medikamente helfen?

Aus der Apotheke gibt es verschiedene Wirkstoff-Klassen:

+  Antihistaminika (Cetirizin, Loratadin, Desloratadin, Fexofenadin) – als Tabletten für 24 Stunden Wirkung
+  Kortisonhaltige Nasensprays (Mometason, Fluticason) – wirken lokal in der Nase
+  Augentropfen mit Cromoglicinsäure oder Antihistaminika – bei juckenden Augen
+  Nasenspülungen mit isotoner Kochsalzlösung – spülen Pollen direkt aus

Lassen Sie sich von uns beraten, welche Kombination zu Ihren Symptomen passt – nicht jedes Mittel wirkt bei jedem gleich gut.

Heuschnupfen bei Kindern

Auch Kinder leiden zunehmend unter Pollenallergie. Die meisten Antihistaminika sind ab 6 Jahren, einige Saftpräparate bereits ab 2 Jahren zugelassen. Für Babys und Kleinkinder eignen sich vor allem milde Nasenspülungen und Augentropfen mit Cromoglicinsäure. Bitte halten Sie bei länger anhaltenden Beschwerden Rücksprache mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.

Langfristige Hilfe: Hyposensibilisierung

Bei stark belastendem Heuschnupfen kann eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei einem allergologisch tätigen Arzt sinnvoll sein. Diese dauert 3 Jahre, kann den Heuschnupfen jedoch dauerhaft lindern oder sogar zum Verschwinden bringen. Wir beraten Sie gerne dazu, welche Apotheken-Produkte die Therapie begleiten können.

Praktische Alltagstipps

+  Pollenschutzgitter an Schlafzimmerfenstern anbringen
+  Auto mit Pollenfilter ausstatten und Innenraumfilter regelmäßig wechseln
+  Stadt: morgens lüften · Land: abends lüften
+  Sonnenbrille tragen als mechanischer Pollenschutz für die Augen
+  Bei akuten Anfällen: kalte Kompresse auf die Augen, viel trinken
Gut zu wissen
Häufige Fragen zum Heuschnupfen

Wann sollte ich mit Heuschnupfen zum Arzt gehen?

Bei Atemnot, pfeifender Atmung oder anhaltend starken Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen – Heuschnupfen kann sich in Richtung Asthma entwickeln. Auch bei Verdacht auf Kreuzallergien (z. B. auf Lebensmittel) ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Was sind Kreuzallergien?

Bei Kreuzallergien reagiert der Körper auf Lebensmittel mit ähnlichen Eiweiß-Strukturen wie die auslösenden Pollen. Klassiker: Birkenpollen-Allergiker reagieren auf Äpfel, Karotten, Haselnüsse. Gräserpollen-Allergiker manchmal auf Tomaten oder Erdnüsse.

Machen Antihistaminika müde?

Moderne Antihistaminika der zweiten und dritten Generation (z. B. Cetirizin, Loratadin, Desloratadin, Fexofenadin) machen meist nicht oder nur wenig müde. Ältere Wirkstoffe wie Diphenhydramin sollten daher tagsüber vermieden werden.

Wie unterscheide ich Heuschnupfen von einer Erkältung?

Heuschnupfen-Sekret ist meist klar und wässrig, die Augen jucken, und es gibt kein Fieber. Bei einer Erkältung ist das Sekret zähflüssig-gelblich, häufig mit Halsschmerzen und Abgeschlagenheit verbunden.

Helfen Hausmittel gegen Heuschnupfen?

Ergänzend können Nasenspülungen mit Salzwasser, Schwarzkümmelöl, Quercetin oder Vitamin C die Symptome lindern. Sie ersetzen aber bei mittlerem bis starkem Heuschnupfen keine medikamentöse Behandlung.

Wo bekomme ich in Wiesbaden eine persönliche Beratung?

Beim APOTHEKEN TEAM LUH in Wiesbaden – in der Turm-, Geissels-, Taunus-, Welfenhof- oder Schützenhof-Apotheke – beraten wir Sie gerne persönlich oder telefonisch. Eine große Auswahl an Antiallergika finden Sie auch in unserem Online-Shop.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

* Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder der unverbindlichen Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises (UAVP) an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH) / nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern.

¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.

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