Skip to main content

Sonnenschutz

← Zurück zum Apotheken-Blog

★ Thema der Woche · KW 21 · 18. Mai 2026

Sonnenschutz – jetzt richtig vorbereiten

Die Sonne wird stärker, der UV-Index steigt. Guter Sonnenschutz kann das Risiko für Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs deutlich senken. Aus Ihrer Apotheke in Wiesbaden erklären wir, welcher Lichtschutzfaktor zu Ihnen passt, wie viel Creme nötig ist – und warum manche Medikamente die Haut empfindlicher machen.

Schnell informiert – unsere drei wichtigsten Tipps
Tipp 1

Lichtschutzfaktor passend wählen

Für helle, empfindliche Haut LSF 50+, sonst mindestens LSF 30. Am Wasser, im Gebirge und im Süden eine Stufe höher – Wasser, Sand und Schnee reflektieren zusätzlich.

Tipp 2

Genug auftragen

Der häufigste Fehler ist zu wenig Creme. Für den ganzen Körper eines Erwachsenen rechnet man mit etwa drei Esslöffeln – wer sparsam cremt, erreicht den angegebenen Schutz nicht.

Tipp 3

Nachcremen – ohne Zeitbonus

Nach Baden, Abtrocknen und Schwitzen erneut auftragen. Wichtig: Nachcremen erhält den Schutz, es verlängert die mögliche Zeit in der Sonne nicht.

Aus der Apotheke

Sonnenschutz für die ganze Familie

In unseren fünf Apotheken in Wiesbaden und im Online-Shop finden Sie Sonnencremes und -sprays für jeden Hauttyp, Produkte für Kinder sowie After-Sun-Pflege.

Zum Online-Shop →
Persönliche Beratung

Auch ein Blick auf Ihre Medikamente

Einige Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlicher. Bringen Sie Ihre Medikationsliste mit – wir sagen Ihnen, ob Sie in diesem Sommer besonders aufpassen sollten.

Jetzt anrufen: 0611 / 30 28 09
Ausführlich erklärt

Sonnenschutz aus Ihrer Apotheke in Wiesbaden

Beim APOTHEKEN TEAM LUH – mit Turm-Apotheke, Geissels-Apotheke, Taunus-Apotheke, Welfenhof-Apotheke und Schützenhof-Apotheke in Wiesbaden – beraten wir Sie gerne persönlich zum passenden Sonnenschutz, von der ersten Frühlingssonne bis zum Sommerurlaub.

Welcher Lichtschutzfaktor passt?

Der Lichtschutzfaktor richtet sich nach Hauttyp und Umgebung. Helle, empfindliche Haut braucht LSF 50+. Für alle anderen Hauttypen empfehlen die Fachgesellschaften mindestens LSF 30. Am Wasser, im Gebirge, in südlichen Ländern und im Schnee sollten Sie eine Stufe höher gehen, weil die reflektierte Strahlung hinzukommt.

Achten Sie beim Kauf auf den UVA-Schutz: Ein Produkt mit ausreichendem UVA-Schutz trägt das UVA-Zeichen – die Buchstaben UVA in einem Kreis. Der Lichtschutzfaktor allein beschreibt nämlich nur den Schutz vor UVB.

Mineralische oder chemische Filter?

Mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid legen sich als Schicht auf die Haut, wirken unmittelbar und gelten als gut verträglich – sie hinterlassen allerdings häufig einen weißlichen Film. Chemische Filter ziehen ein und sind unsichtbar. Die früher verbreitete Regel, sie bräuchten eine halbe Stunde Vorlaufzeit, gilt heute als überholt. Trotzdem ist es sinnvoll, vor dem Rausgehen zu cremen – dann verteilt sich der Film gleichmäßig und man vergisst keine Stelle.

Welche Variante besser passt, hängt von Hauttyp, Verträglichkeit und Vorlieben ab. Wir zeigen Ihnen gern die Unterschiede.

Richtig auftragen

+ Etwa drei Esslöffel für den ganzen Körper eines Erwachsenen – lieber zu viel als zu wenig

+ Vor dem Rausgehen auftragen und dabei die Klassiker nicht vergessen: Ohren, Nacken, Fußrücken, Kniekehlen, Haaransatz und Lippen

+ Nach Baden, Abtrocknen und starkem Schwitzen erneut auftragen – auch bei wasserfesten Produkten

+ Kleidung, Hut und Schatten wirken zuverlässiger als jede Creme. In der Mittagszeit ist Schatten die beste Wahl

Kinder und Säuglinge

Kinderhaut ist deutlich empfindlicher. Säuglinge im ersten Lebensjahr gehören gar nicht in die direkte Sonne – Schatten, Sonnensegel und Kleidung sind hier der Schutz, Sonnencreme allenfalls punktuell und sparsam. Für ältere Kinder empfehlen sich LSF 50+ und Produkte ohne Duftstoffe, dazu UV-Shirt, Hut und Sonnenbrille. Jeder Sonnenbrand in der Kindheit zählt für das spätere Hautkrebsrisiko mit.

Wenn Medikamente die Haut empfindlicher machen

Einige Arzneimittel steigern die Lichtempfindlichkeit deutlich – darunter bestimmte Antibiotika, einige Entwässerungs- und Herzmittel, Johanniskraut-Präparate, Retinoide und einzelne Schmerzgele zum Auftragen. Wer solche Mittel einnimmt, sollte konsequenter schützen als sonst. Wir schauen Ihre Medikationsliste gern mit Ihnen durch.

Wenn es doch passiert ist

Raus aus der Sonne, die Haut mit kühlen feuchten Umschlägen beruhigen, viel trinken und eine leichte, feuchtigkeitsspendende Pflege auftragen. Blasen bitte nicht öffnen – sie sind der körpereigene Wundschutz. Ausführlich lesen Sie das in unserem Beitrag Sonnenbrand richtig behandeln.

Ärztliche Hilfe brauchen Sie bei großflächiger Blasenbildung, Fieber, starker Schwellung sowie bei jedem Sonnenbrand eines Säuglings. Kommen nach längerem Aufenthalt in der Sonne Kopfschmerzen, Nackensteife und Übelkeit hinzu, spricht das für einen Sonnenstich. Bei Erbrechen, Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen wählen Sie sofort den Notruf 112.

Unser Tipp aus dem eigenen Sortiment

Aus unserer Eigenmarke empfehlen wir das APOLUH Sonnenspray LSF 50+: sehr hoher Schutz mit ausgewiesenem UVA-Schutz, ultraleichte Textur, ohne Duftstoffe und wasserfest. Es eignet sich für die ganze Familie und lässt sich auch unterwegs gut auftragen. Erhältlich in unseren fünf Apotheken in Wiesbaden und im Online-Shop – kommen Sie gern zum Ausprobieren vorbei.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Fachlich geprüft von Johannes Luh, Apotheker · APOTHEKEN TEAM LUH · Stand: 18. Mai 2026. Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-gestützte Werkzeuge eingesetzt. Die Inhalte werden vor der Veröffentlichung fachlich geprüft und redaktionell verantwortet.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum Sonnenschutz

Ab welchem UV-Index sollte ich cremen?

Ab einem UV-Index von 3 wird Sonnenschutz empfohlen. In unserer Region wird dieser Wert ab dem Frühjahr regelmäßig erreicht. Den tagesaktuellen Wert finden Sie beim Deutschen Wetterdienst.

Wie viel Sonnencreme brauche ich?

Für den ganzen Körper eines Erwachsenen etwa drei Esslöffel. Wer deutlich weniger nimmt, erreicht den auf der Packung angegebenen Schutz nicht.

Verlängert Nachcremen die Zeit in der Sonne?

Nein. Nachcremen erhält den Schutz, verlängert ihn aber nicht. Nach dem Erreichen der Schutzzeit hilft nur der Schatten.

Reicht Sonnenschutz im Schatten?

Im Schatten ist die Belastung geringer, aber nicht null – ein erheblicher Teil der UV-Strahlung erreicht die Haut über Streuung und Reflexion auch unter dem Sonnenschirm.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Maßgeblich ist das Symbol mit der geöffneten Dose auf der Packung, häufig zwölf Monate nach dem Öffnen. Wenn die Creme sich entmischt, verfärbt oder anders riecht, gehört sie entsorgt.

Was gilt für Säuglinge und Kinder?

Säuglinge im ersten Lebensjahr gehören nicht in die direkte Sonne. Für Kinder gelten LSF 50+, Kleidung, Hut und Schatten – Textilien schützen zuverlässiger als Creme.

Brauche ich auch im Auto Sonnenschutz?

Autoscheiben halten UVB weitgehend zurück, UVA-Strahlen dringen dagegen teilweise durch. Bei langen Fahrten lohnt sich eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor.

Wo bekomme ich in Wiesbaden Beratung zum Sonnenschutz?

Im APOTHEKEN TEAM LUH in Wiesbaden – in der Turm-, Geissels-, Taunus-, Welfenhof- oder Schützenhof-Apotheke. Wir beraten Sie gerne persönlich oder telefonisch unter 0611 / 30 28 09.

← Zurück zum Apotheken-Blog

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

* Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder der unverbindlichen Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises (UAVP) an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH) / nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern.

¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.

3 Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versand

4 Preis solange der Vorrat reicht

Registrieren Passwort vergessen Überprüfungs-E-Mail zusenden

Apotheke finden

Finden Sie Ihre passende Filiale.

Merkzettel
Der Artikel wurde auf den Merkzettel gelegt.
Zum Merkzettel