Gräserpollen
Gräserpollen – was jetzt gegen Heuschnupfen hilft
Jetzt im Frühsommer haben Gräserpollen Hochsaison – und damit für viele Allergiker die schlimmste Zeit des Jahres. Laufende Nase, Niesattacken, juckende und tränende Augen: Gegen die Beschwerden lässt sich einiges tun. Aus Ihrer Apotheke in Wiesbaden zeigen wir Ihnen, was wirklich hilft und wann Sie zum Arzt sollten.


Pollen im Alltag meiden
Behalten Sie die Pollenflug-Vorhersage im Blick. Lüften Sie in der Stadt eher früh morgens, auf dem Land eher spät abends. Abends die Haare waschen und getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen.
Symptome gezielt lindern
Antihistaminika (z. B. Cetirizin oder Loratadin) sowie Nasensprays und Augentropfen aus der Apotheke lindern die Beschwerden schnell. Wirksam ist eine regelmäßige Anwendung über die Saison – nicht nur bei akutem Niesen.
Warnzeichen ernst nehmen
Kommen Husten, pfeifende Atmung oder Atemnot hinzu, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln („Etagenwechsel“). Dann unbedingt ärztlich abklären lassen.
Antihistaminika-Tabletten, antiallergische Nasensprays und Augentropfen sowie Nasenduschen und Pflege für gereizte Schleimhäute aus unserem Apothekensortiment.
Zum Online-ShopWelches Mittel für Sie oder Ihr Kind passt, sagen wir Ihnen gerne persönlich in unseren fünf Apotheken in Wiesbaden – oder telefonisch.
Jetzt anrufen: 0611 / 50 07 58Beim APOTHEKEN TEAM LUH in Wiesbaden – mit der Turm-Apotheke, Geissels-Apotheke, Taunus-Apotheke, Welfenhof-Apotheke und Schützenhof-Apotheke – beraten wir Sie persönlich rund um Heuschnupfen und Gräserpollenallergie für die ganze Familie.
Fachlich geprüft von Johannes Luh, Apotheker · APOTHEKEN TEAM LUH
Was ist eine Gräserpollenallergie?
Bei einer Gräserpollenallergie reagiert das Immunsystem überschäßig auf eigentlich harmlose Eiweiße der Gräserpollen. Es schüttet vermehrt den Botenstoff Histamin aus – das löst die typischen Beschwerden aus. Die meisten Allergien werden durch Süßgräser verursacht; wer auf eine Gräserart reagiert, reagiert wegen der Ähnlichkeit der Allergene meist auch auf andere.
Wann ist Gräserpollen-Saison?
Die Hauptflugzeit der Gräserpollen reicht von Mai bis Juli, je nach Witterung bis in den August. In dieser Zeit ist die Pollenkonzentration in der Luft besonders hoch – daher sind Beschwerden im Frühsommer am stärksten.
Typische Symptome
Die Beschwerden entsprechen dem klassischen Heuschnupfen: Niesattacken, eine laufende oder verstopfte Nase, gerötete, juckende und tränende Augen sowie Juckreiz im Rachen- und Ohrenbereich. Hinzu kommen können Husten und – als ernstere Folge – allergisches Asthma.
Soforthilfe: Mittel aus der Apotheke
Rezeptfrei und bewährt sind Antihistaminika: Moderne Wirkstoffe wie Cetirizin oder Loratadin als Tablette machen kaum noch müde. Antiallergische Nasensprays und Augentropfen (etwa mit Azelastin) lindern die Beschwerden innerhalb weniger Minuten direkt vor Ort. Bei stärkeren Beschwerden helfen Cortison-Nasensprays, die über die Saison regelmäßig angewendet werden. Wichtig: Viele Mittel wirken am besten, wenn man sie konsequent während der gesamten Pollenzeit anwendet und nicht erst beim akuten Niesreiz. Wir beraten Sie gern, welches Präparat – auch für Kinder oder in der Schwangerschaft – geeignet ist.
Pollen im Alltag meiden
Etagenwechsel: Wenn aus Heuschnupfen Asthma wird
Bleibt eine Pollenallergie unbehandelt, kann sich die Entzündung von den oberen Atemwegen in die Bronchien verlagern – Fachleute sprechen vom Etagenwechsel. Etwa jeder Dritte mit allergischem Schnupfen entwickelt im Lauf der Zeit ein allergisches Asthma. Anzeichen sind Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust und Atemnot. Solche Beschwerden sollten Sie ärztlich abklären lassen.
Hyposensibilisierung: die Ursache behandeln
Die einzige Behandlung, die an der Ursache ansetzt, ist die Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie). Dabei gewöhnt sich das Immunsystem über etwa drei Jahre an das Allergen – entweder per Spritze (SCIT) oder als Tablette/Tropfen unter der Zunge (SLIT). Sie kann Beschwerden deutlich lindern und einem Etagenwechsel vorbeugen. Begonnen wird meist außerhalb der Pollensaison; ob sie für Sie infrage kommt, klärt eine ärztliche Praxis nach einem Allergietest.
Wann zum Arzt?
Wann ist die Gräserpollen-Saison?
Die Hauptflugzeit reicht von Mai bis Juli, je nach Witterung bis in den August. Im Frühsommer ist die Belastung am höchsten.
Was hilft schnell gegen die Beschwerden?
Antihistaminika als Tablette (z. B. Cetirizin, Loratadin) sowie antiallergische Nasensprays und Augentropfen lindern die Symptome rasch. Am wirksamsten ist eine regelmäßige Anwendung über die gesamte Pollenzeit.
Machen Allergietabletten müde?
Moderne Antihistaminika der zweiten Generation wie Cetirizin oder Loratadin machen kaum noch müde. Ältere Wirkstoffe können stärker benommen machen – fragen Sie uns nach einem passenden Präparat.
Was ist ein Etagenwechsel?
So nennt man es, wenn sich die allergische Entzündung von der Nase auf die Bronchien ausbreitet und ein allergisches Asthma entsteht. Anzeichen wie Husten, pfeifende Atmung oder Atemnot sollten ärztlich abgeklärt werden.
Kann man eine Gräserpollenallergie ursächlich behandeln?
Ja, mit einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie). Über etwa drei Jahre gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen. Ob sie geeignet ist, klärt eine ärztliche Praxis.
Welches Mittel ist für Kinder geeignet?
Nicht jeder Wirkstoff und jede Darreichungsform eignet sich für Kinder. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten – wir empfehlen ein passendes Produkt für das Alter Ihres Kindes.